18. Juli 2016 – Schwulenfeindlicher Angriff
An diesem Montag kommt es im Glockenbachviertel zu einem schwulenfeindlichen Angriff.
An diesem Montag kommt es im Glockenbachviertel zu einem schwulenfeindlichen Angriff.
Eine männliche Person wird von einer von ihm unbekannten Gruppe von fünf Männern auf der Tanzfläche eines Lokals am Ostbahnhof zuerst mit den Worten "Scheiß Neger" rassistisch beleidigt. Darauf folgend schlagen ihm die Männer mehrmals ins Gesicht.
An diesem Wochenende lädt der Verein „Türkisches Kulturzentrum München e.V." zu einem „internationalen Sommerfest“ im Stadtteil Neuaubing.
Ein Dutzend Akteur_innen der "Identitären Bewegung" (IB) stellt sich am Sonntag kurz mit Transparenten in die Mittelhalle des Hauptbahnhofes und verteilt dazu Flyer ("No way - You will not make europe home").
Am Rande des Kulturfests des Vereins „Alperen - Interkulturelle Jugendarbeit e.V." am Laimer Anger im Münchner Stadtteil Laim treffen sich 15 Personen (unter ihnen auch Mitglieder des Vereins „Turan München e. V.") zu einem Fototermin.
Am Freitagabend gegen 22.45 Uhr pöbeln vier bis fünf Jugendliche im Bus zur Haltestelle Heidemannstraße/Ecke Werner-Egk-Bogen einen 39-jährigen Schwarzen mit Affenlauten an. Nach dem Aussteigen attackieren sie ihn und treten ihm mehrfach ins Gesicht.
Der AfD Kreisverband München-Ost veranstaltet einen Vortragsabend mit dem bayerischen Vorstandsmitglied Thomas Fügner (Icking).
Die Münchner „Abendzeitung“ und die „Süddeutsche Zeitung“ berichten von einem Vorfall bei der „Burschenschaft Cimbria“. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag seien zwischen 2.30 und 4.00 Uhr antijüdische Gesänge sowie „Heil Hitler“-Rufe aus dem Verbindungshaus der Burschenschaft in der Cuvilliésstraße 29 zu hören gewesen.
Der Journalist Robert Andreasch referiert im „EineWeltHaus“ in der Schwanthalerstraße ab 19.00 Uhr über die „Alternative für Deutschland“. Im Vorfeld veröffentlicht der bayerische AfD-Landesvorsitzende Petr Bystron (München) auf seinem öffentlichen Facebook-Profil einen Aufruf, zu der Veranstaltung im EineWeltHaus zu kommen.
Der "evangelische Arbeitskreis" des Münchner CSU-Bezirksverbands und die "Junge Union" (JU) laden erneut Birgit Kelle, Autorin homophober und antifeministischer Texte, zu einer Veranstaltung in das "Franz Josef Strauß-Haus" der CSU (Mies van der Rohe Straße 1) ein.
Das „Literaturhaus“ (Salvatorplatz 1) organisiert erneut eine Veranstaltung mit dem rassistischen Autoren Thilo Sarrazin (Berlin). Angekündigt wird, dass er gemeinsam mit dem Philosophen Julian Nida-Rümelin über „die großen Fragen unserer Tage“ diskutieren werde.
Bundesweit demonstrieren Zehntausende unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ mit Menschenketten und Redeveranstaltungen in verschiedenen Städten, darunter Berlin, Hamburg, Bochum und Leipzig. In München versammeln sich in der Spitze rund 5000 Personen bei der u.a. von „München ist Bunt“, DGB und „Pro Asyl“ unterstützten Demonstration.