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Die „Junge Alternative“ und die „Campus Alternative“ in Bayern und München

Die Junge Alternative (JA) ist der Jugendverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD). Sie wurde am 15. Juni 2013 in Darmstadt gegründet und am 28. November 2013 offiziell als Jugendorganisation der AfD anerkannt. Gegenwärtig wird sie von den beiden Vorsitzenden Sven Tritschler und Markus Frohnmaier geführt. In Bayern wurde die JA am 26. Oktober 2013 in Nürnberg gegründet.

Die Campus Alternative (CA) ist ein Studierendenverband, welcher der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) nahe steht, jedoch formal unabhängig ist. Erste AfD-nahe Hochschulgruppen, die teilweise noch unter anderem Namen auftraten, gründeten sich bereits 2013. In Bayern entstand im Jahr 2015 erstmals eine Vertretung der Campus Alternative an der Universität Bayreuth.
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Die Partei „Deutsche Mitte“ (DM)

Die „Deutsche Mitte“ (DM) ist eine Partei mit einem rechten bis radikal rechten und verschwörungsideologischen Programm. Gegründet im Jahr 2013 durch den ehemaligen Journalisten Christoph Hörstel, besitzt sie nach eigenen Angaben seit März des Jahres 2017 ungefähr 3.000 Mitglieder. Ihr bayerischer Ableger, der sich laut eigenem Bekunden im Aufbau befindet, zählt rund 300 Mitglieder.
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„Bürgerinitiative Ausländerstopp München“ (BIA)

Die neonazistische „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) trat erstmalig im September 2007 in Erscheinung. 2008 und 2014 beteiligten sich Neonazis aus NPD und Kameradschaftsszene auf der Liste der BIA an den Kommunalwahlen in München. Karl Richter war jedes Mal Spitzenkandidat, auf den folgenden Listenplätzen kandidierten weitere bekannte Personen aus der extrem rechten Szene Münchens.
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Die neonazistische Partei „Der Dritte Weg“

Auffangbecken für die Kameradschaftsszene Bayerns

Im Juli 2014 wurde die wichtigste Dachstruktur der neonazistischen Kameradschaftsszene Bayerns, das „Freie Netz Süd“ (FNS), als Nachfolgeorganisation der 2004 verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ (FAF) ebenfalls verboten. Eine Immobilie in Oberfranken und darin gelagertes Material des Neonaziversandhandels „Final Resistance“ wurden beschlagnahmt. Allerdings hatte es seit einer Razzia im Sommer 2013 ein Jahr gedauert bis, so die Behörden, genügend Material ausgewertet war, um ein Verbot der Organisation auszusprechen. Die Szene hatte also genügend Zeit sich vorzubereiten.
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Die neonazistische Partei „Die Rechte“

Zwischen organisiertem Rechtsextremismus und subkulturellem Kameradschaftsmilieu

Am 20. April 2014, dem 125. Geburtstag von Adolf Hitler, gründete der Neonazi Philipp Hasselbach den ersten bayerischen Kreisverband (KV) der neonazistischen Partei „Die Rechte“ in München. Danach folgten zwischen Januar und Mai 2015 die Gründungen von Kreisverbänden in Nürnberg, Bamberg und Rosenheim. Die Bildung eines Landesverbandes Bayern fand bei einem Landesparteitag Pfingsten 2015 statt. Der bis dahin schleppende Aufbau der Parteistrukturen wurde also deutlich forciert. Ein ehemaliger Gasthof im unterfränkischen Kolitzheim/Ortsteil Stammheim (Landkreis Schweinfurt) sollte zudem als Geschäftsstelle, Veranstaltungsort und Unterkunft für Aktivist_innen der Partei dienen. Dies wurde allerdings behördlicherseits verboten.
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Die „Identitären“ – eine neue (Jugend-)Bewegung am extrem rechten Rand

Der Ursprung der „Identitären Bewegung Deutschland“ (IBD) liegt in Frankreich. Dort trat die „Génération Identitaire“, die Jugendorganisation des extrem rechten „Bloc Identitaire“, im Oktober 2012 mit einer medienwirksamen Aktion in Erscheinung:
Rund 60 Aktivistinnen und Aktivisten besetzten das Dach eines Moscheeneubaus in Poiters. Ort und Zeitpunkt waren nicht zufällig gewählt. Im Oktober im Jahre 732 n. u. Z. gewann Karl Martell bei Tours und Poiters eine Schlacht gegen die Mauren und stoppte so die weitere Ausbreitung des Islam in Europa, was die Gruppierung mit dem Beginn der so genannten Reconquista, also der christlichen Rückeroberung der iberischen Halbinsel, verbindet.
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